Seit 1998 vertrete ich als CDU-Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Heinsberg mit zirka 258.000 Einwohnern im Deutschen Bundestag. Als westlichster Wahlkreis Deutschlands grenzt Heinsberg unmittelbar an die niederländische Provinz Limburg. Die Gemeinde Selfkant ist als westlichste Gemeinde Deutschlands Mitglied im Zipfelbund, dem auch die nördlichste, östlichste und südlichste Gemeinde Deutschlands angehören. Heinsberg entstand bei der kommunalen Neugliederung im Jahre 1972 aus der Zusammenlegung der Kreise Erkelenz und Geilenkirchen. Seit 1975 hat der Kreis seine heutige Gestalt mit sieben Städten und drei Gemeinden.
Heinsberg ist ein ländlich geprägter Kreis mit guter Anbindung an die Städte des Dreiländerecks Deutschland-Niederlande-Belgien: Aachen, Düsseldorf und Köln sind ebenso innerhalb einer Autostunde zu erreichen wie das niederländische Maastricht und das belgische Lüttich. Diese Lage hat positive Auswirkungen für den Kreis Heinsberg als Wohnort wie als Wirtschaftsstandort. Aufgrund seiner ländlichen Prägung und daraus resultierender relativ günstiger Kostenstrukturen verzeichnet der Kreis seit Jahren Bevölkerungszuwächse.
Hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterlag der Kreis Heinsberg in den letzten beiden Jahrzehnten einem schwierigen Strukturwandel. Besonders schwerwiegend waren die Schließung der Steinkohlenzeche Hückelhoven, die Anpassungsprozesse bei der Firma Enka sowie die Schließung verschiedener Militärstandorte. Dank finanzieller Unterstützung durch den Bund, das Land und die Europäische Union, vor allem aber durch die Konzentration auf eigene Stärken und den zunehmend größeren Austausch mit der Technologieregion Aachen hat der Kreis den Strukturwandel mittlerweile erfolgreich gemeistert.
Heute präsentiert sich Heinsberg daher als dynamischer Wirtschaftsstandort mit Entwicklungschancen, die es ergreifen gilt.





